Ausgangslage
Verkaufspreis minus Einkaufspreis ist zu wenig.
Ein Artikel kann auf Basis von Verkaufspreis und Einkaufspreis gut aussehen. Wenn er ein schweres Paket, zusätzliche Verpackung oder viel Packzeit verursacht, kann der tatsächliche Beitrag deutlich kleiner sein.
Umgekehrt kann ein knapp kalkulierter Artikel sinnvoll sein, wenn Kunden zusammen mit ihm weitere profitable Produkte bestellen.
Die Rechnung
Vom einzelnen Artikel bis zum fertigen Paket.
Bestellungen, Einkaufskosten, Paketkosten, Gewichte und Packaufwand fließen in eine gemeinsame Auswertung. Damit wird sichtbar, was ein Produkt allein kostet und wie es sich im echten Warenkorb verhält.
Sortimentsentscheidung
Welche Artikel tragen – und welche nur Aufwand verursachen.
- Artikel mit dauerhaft negativem Beitrag fallen auf.
- Gewollte Zugprodukte bleiben erkennbar, wenn sie profitable Warenkörbe auslösen.
- Versand- und Packkosten werden nicht mehr pauschal über alle Produkte verteilt.
- Preise und Sortiment lassen sich auf Basis des tatsächlichen Ergebnisses steuern.
Deckungsbeitrag rechnen
Die Formel ist der Anfang. Das Paket macht den Unterschied.
Für eine erste Stückrechnung werden Netto-Verkaufspreis, Einkauf, Versand, Verpackung, Zahlungsgebühren und direkt verursachte Packzeit abgezogen. Die Frage, ob ein Artikel zusammen mit anderen Waren profitabel wird, beantwortet erst der Warenkorb.
